
Waldbrandflächen:
Waldbrandflächen sind speziell wegen der Baumstümpfe und Asche ein Problem. Es gilt schnell der Bodenerosion vorzubeugen und gezielt aufzuforsten. Am besten mit easySeed®. Wie das geht? Lesen Sie weiter …
Muss ich den Boden auf der Brandfläche sofort bearbeiten?
Sofortige Bodenbearbeitung ist eher schädlich, denn Studien zeigen, dass eine Beräumung und Bodenbearbeitung den Bodenschutz schwächen kann. Mit easySeed® Gräsern kann der Boden unmittelbar nach den Bränden stabilisiert werden, um danach mit easySeed® Baumsaaten aufgeforstet werden. Diese Methodik wird in großen Brandflächenregionen schon systematisch eingesetzt.
Welche Vorteile bietet die Aussaat mit easySeed® gegenüber Setzlingen auf Brandflächen?
easySeed® wird mit deutlich niedrigerem Aufwand ausgebracht und kann schnell große Brandflächen reparieren . Die Wurzeln der easySeed® Saaten entwickelt sich gleichmäßig und natürlich und können unabhängig von der Witterung ausgebracht werden. Setzlinge brauchen dauerhaft Bodenkontakt, Pflege und anfangs viel Wasser. Dazu kommen die Probleme mit dem Wurzelwachstum
Welche Baumarten eignen sich für die Wiederbewaldung nach einem Waldbrand?
Zu beachten sind regionale Unterschiede und Beschränkungen. Letztlich hängt die Wahl vom Standort, der Brandintensität und der gewünschten Waldstruktur ab.
Können weitere Samen für den Bodenaufbau und -schutz von Waldbrandflächen wichtig sein?
easySeed® Gräser- und Kräutersamen stabilisieren den Boden und können kostengünstig ausgebracht werden und stabilisieren den Boden. N-fixierende Samen mit Bakterien-Coating können für die Wiederherstellung einer ersten N-Versorgung von Bedeutung sein.
Bei der easySeed-Technologie werden die feinen Samen in ein nährstoffhaltiges Trägermaterial eingebettet. Dies bietet mehrere Vorteile für den Bodenschutz:
- Bessere Ausbringung – Die Pellets lassen sich mit üblichen Forst- oder Agrarstreuern gleichmäßig verteilen, auch auf unwegsamem Gelände.
- Schutz vor Wind und Auswaschung – Die Hülle stabilisiert die Samen und verhindert, dass sie bei Starkregen oder Wind sofort verloren gehen.
- Keimförderung – Das Trägermaterial kann Wasser speichern, enthält Startnährstoffe und sichert die erste N-Versorgung, die den Keimerfolg in der oft nährstoffarmen, nach Brand ausgetrockneten Asche-Böden erhöhen.
Wie kann ich verhindern, dass sich auf der Brandfläche unerwünschte Arten ausbreiten?
Nach einem Brand können sich invasive oder konkurrenzstarke Arten wie Spätblühende Traubenkirsche oder Brombeere schnell etablieren. Regelmäßige Kontrolle und, falls nötig, mechanische oder chemiefreie Bekämpfung sind wichtig.
Eine schnelle, standortgerechte Begrünung durch Naturverjüngung oder gezielte easySeed® Aussaat kann helfen, den unerwünschten Aufwuchs zu verdrängen.
Wie kann ich meine verbrannte Fläche vor weiteren Schäden schützen?
Nach einem Brand ist der Wald besonders anfällig für Folgeschäden wie Erosion, Schädlingsbefall und Windwurf. Wichtig ist ein angepasstes Monitoring in den ersten 1–2 Vegetationsperioden. Schattenspendende Strukturen, verbliebene Bäume und Totholz sollten – wenn keine akute Gefahr besteht – stehen bleiben, um Mikroklima und Bodenfeuchte zu stabilisieren.
Soll verbranntes Totholz komplett entfernt werden?
Nicht unbedingt. Totholz speichert Feuchtigkeit, bietet Lebensraum für zahlreiche Arten und kann das Mikroklima stabilisieren. Ein vollständiges Entfernen erhöht oft die Bodentemperaturen und verringert die Artenvielfalt. Sinnvoll ist eine differenzierte Behandlung: Gefahrbäume an Wegen entfernen, aber in der Fläche möglichst viel Totholz – ggf. als Hochstubben – belassen, um Brandlast und Sicherheitsrisiken in Balance zu halten.